Von der Politik gefordert – von den Müttern zerschmettert
Das Wechselmodell wird in Deutschland eher stiefmütterlich behandelt, während das klassische Residenzmodell von einem Großteil der Mütter vehement verteidigt wird.
Manchmal auch zu Recht: Egal ob aufgrund persönlicher Befindlichkeiten, Erfahrungen aus der Vergangenheit oder Gewalt in der Beziehung – jede Frau und Mutter hat das Recht, für sich und ihre Kinder eine sichere Zukunft zu gestalten und sie zu schützen. Doch spricht nichts gegen eine geteilte Elternschaft, kann diese Gestaltung auch innerhalb eines Wechselmodells gut gelingen.
Denn: Kinder haben ein Recht auf beide Eltern.
Meine Top 5 Voraussetzungen für das Wechselmodell (aus Mutterperspektive)
- Es muss eine gute Vater-Kind-Bindung vorhanden sein
- Er ist verantwortungsbewusst
- Die räumlichen Gegebenheiten müssen passen
- Das soziale Netzwerk des Kindes bleibt bestehen
- Das Modell ist verhandelbar
